VHF und UHF sind zwei verschiedene Abschnitte des Funkspektrums – wer falsch wählt, dessen Funkgeräte liefern genau dort zu wenig, wo sie eingesetzt werden.
Welche Frequenz nutzen Walkie-Talkies? Fast alle Consumer- und Business-Funkgeräte arbeiten entweder auf VHF (136–174 MHz) oder UHF (400–470 MHz). Auf welcher Frequenz ein Walkie-Talkie funkt, hängt davon ab, für welches Band das Gerät gebaut wurde – Sie können ein VHF-Funkgerät nicht einfach auf UHF umstellen, Antenne und Innenleben sind physisch anders.
Der praktische Unterschied: VHF-Signale kommen im Freien weiter – flaches Gelände, Wasser, Agrarland. UHF kommt im Freien nicht so weit, dringt aber viel besser in Gebäude, Wände und urbanes Umfeld ein. Welche Frequenz passt also zu Ihrer Situation? Auf offenem Gelände gewinnt VHF. In Lager, Fabrik, Einkaufszentrum oder überall mit Wänden zwischen den Personen: UHF, keine Diskussion.
Dazu kommt eine oft übersehene Sache: Die Kanalnummern an Ihrem Funkgerät sind nur Platzhalter. Kanal 1 an einem UHF-Gerät kann 400,125 MHz sein, während Kanal 1 einer anderen Marke bei 462,5 MHz liegt. Zwei Funkgeräte auf „Kanal 1“ liegen also nicht zwingend auf derselben Frequenz. Deshalb können verschiedene Marken manchmal nicht miteinander sprechen, obwohl dieselbe Kanalnummer eingestellt ist – sie sind nicht auf derselben Frequenz, nur auf demselben Label.
Wenn Sie eine Flotte kaufen: Alles im selben Band kaufen. Wer VHF- und UHF-Geräte mischt, hat am Ende Leute, die einander buchstäblich nicht hören können. Für die meisten Innenanwendungen im Geschäft: UHF. Für Outdoor-Events, Bauernhöfe, Marine-Einsatz: VHF. Und wenn die Reichweite schlecht ist, prüfen Sie zuerst die Antenne, bevor Sie das Band beschuldigen – eine falsche Antenne macht jedes Funkgerät kaputt.
Sie brauchen die Details mit unseren Praxiswerten? Unser Reichweitentest-Beitrag vergleicht beide Bänder an denselben Standorten – das findet man selten.